Ida Stolzenwald ist beste Vorleserin im Kreis Plön

Am Mittwoch, dem 21.02.2018, fand im Plöner Kreistagssitzungssaal der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs statt. Ida Stolzenwald aus der 6a des Lütjenburger Gymnasiums konnte sich dabei gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen und qualifizierte sich damit für den Landesentscheid, der Mitte Mai im Kieler Landtag durchgeführt werden wird. Die Kieler Nachrichten vom 22.02.2018 berichteten über den Kreisentscheid.

 

Erfolgreiche Vorleserinnen

Die abendliche Gute-Nacht-Geschichte erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Zudem sind Hörbücher nicht nur in den Kinderzimmern auf dem Vormarsch. Dass der Reiz eines gut vorgetragenen Buches Leser und Zuhörer gleichermaßen begeistern kann, bewiesen am Mittwochnachmittag die Teilnehmerinnen des 59. Vorlesewettbewerbs, die im Kreistagssitzungssaal in Plön die Kreissieger ermittelten. Der Wettstreit wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobt. Die acht Vorleserinnen, die sich als Schulsieger für diese zweite Runde qualifiziert haben, zählten bereits zu den Gewinnern, betonte Jurypräsident Dirk Meußer. Entsprechend hoch präsentierte sich das Niveau der Sechstklässler, die zwei Prüfungsaufgaben bewältigen mussten. Für die „Kür“ durften sich die Schüler ein eigenes Buch aussuchen, aus dem sie nach einer kurzen Vorstellung ein vorbereitetes Kapitel interpretieren sollten. In der „Pflicht“ wurden die jungen Lektoren mit dem brandneuen und daher unbekannten Gruselroman Die schaurigste Geschichte der Welt von Philip Kerr konfrontiert. Die zwölfjährige Ida Stolzenwald traute sich, den unbekannten Text sehr pointiert vorzutragen, und sprach die verschiedenen Charaktere in unterschiedlichen Stimmlagen. Dieser Mut wurde belohnt und bescherte ihr den ersten Platz, mit dem sie sich für die Teilnahme am Landesentscheid Mitte Mai im Kieler Landtag qualifizierte. An dem traditionsreichen Wettbewerb für alle Schüler der sechsten Klassen, der seit 1959 für den Spaß am Lesen wirbt, beteiligen sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 700 000 Jugendliche. TEXT/FOTO: DIRK SCHNEIDER

 

   
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