"Schöner leben" mit Dagmar Schönleber

Am Donnerstag, dem 12. März 2015, um 19.30 Uhr, kommt die Kölner Comedian und Schauspielerin Dagmar Schönleber mit Ihrer Comedy „Schöner leben“ nach Lütjenburg und tritt in der Agora des Schulzentrums, Kieler Straße 30, auf. Seit mehreren Jahren ist Frau Schoenleber dem Gymnasium freundschaftlich verbunden und hat als Kulturpatin zur Auszeichnung des Gymnasiums als Kulturschule beigetragen. Auch bei diesem Besuch im Norden wird sie, wie die Male zuvor, einen Schauspielworkshop abhalten. So werden sich die Neuntklässler des Wahlpflichtkurses "Ästhetik", der von Frau Wegner-Krispin geleitet wird, am Donnerstag und Freitag mit dem "Improvisationtheater" vertraut machen. Um nicht nur dem Kurs, sondern auch weiteren Interessierten einen Besuch von Frau Schönlebers Programm zu ermöglichen, war die Stadt gern bereit, die Initiative für diese gemeinsame Veranstaltung, die von der Kurslehrerin Andrea Wegner-Krispin und Schulleiterin Wolfgard Bock ausging, zu unterstützen.

Dagmar Schönlebers Themen sind vielseitig: Zum Aufräumen kommt ein Fernsehteam in die Wohnung, der Hund wird vom Profi erzogen und die Frau getauscht, wenn sie im Kochduell verliert.

Große Bereiche unseres Lebens konnten wir erfolgreich outsourcen, aber wenn es ans Eingemachte geht, müssen wir immer noch selber ran. Oder?

Nein. Zum Glück gibt es Dagmar Schönleber, die Frau, die sich an die ganz großen Themen wagt, an denen der Einzelne oft scheitert: Funktioniert die U-Bahn als Wellnessoase? Wie viel Superstar steckt in mir?

Ein bunter Abend mit stimmigen Texten, gestimmter Gitarre, gespickt mit vielen Geheimtipps und der beruhigenden Einsicht: Ein schönes Leben kann man sich bei Frau Schönleber anlachen, den Rest sollen andere übernehmen.

Bürgermeister Sohn und Schulleiterin Wolfgard Bock laden alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lütjenburg, Gäste und Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Eintrittskarten gibt es ab sofort im VVK bei der Tourist-Info am Markt und im Sekretariat des Gymnasiums bei Frau Plotzki für 10€/ 8€ (ermäßigt für Schüler) sowie an der Abendkasse.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stadtreferent Leyk, Tel. 402060 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

V.i.S.d.P.: Stadt Lütjenburg, Oberstr.7-9, 24321 Lütjenburg

"Unser Stern, die Sonne in Stereo"

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt einmal mehr zu einem interessanten Vortrag ein. Am Montag, dem 02.03.2015, wird Prof. Dr. Bernd Heber ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums zum Thema sprechen: "Unser Stern, die Sonne - neue Erkenntnisse durch die Raumsonden Ulysses und Soho". Herr Dr. Heber ist seit 2005 Professor für Extraterrestrische Physik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und seit 2006 verantwortlich für die Weltrauminstrumente der CAU auf den Raumsonden Ulysses und Soho.

Das Jahr 2007 wurde zum "Internationalen Heliophysikalischen Jahr" ausgerufen, um die Erforschung der Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde der Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Sonne spendet uns nicht nur Licht und Wärme, sondern sie verursacht mit dem Sonnenwind auch noch weitere Einflüsse, die als "Weltraumwetter" bezeichnet werden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir viele neue Erkenntnisse über dieses Wechselspiel des Sonnenwindes mit dem Magnetfeld der Erde gewonnen. Insbesondere Raumsonden haben unser Verständnis vom "Weltraumwetter" gefördert. Sie beobachten die Aktivität der Sonne und zeigen die Wirkung gewaltiger Energieausbrüche in Form so genannter geomagnetischer Stürme. Polarlichter sind die schöne Seite dieser Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde. Zusammenbrüche von Stromnetzen und Korrosionsphänomene in Pipelines stellen die Schattenseite der Sonnenaktivität dar.

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Gäste herzlich willkommen.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

 

 

"Brauchen wir nicht mehr zu konsolidieren?"

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt zu einem ebenso interessanten wie hochaktuellen Vortrag ein. Am Mittwoch, dem 11.02.2015, wird Dr. Jens Boysen-Hogrefe ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums zum Thema sprechen: "Ausgeglichener Staatshaushalt in Deutschland: Brauchen wir nicht mehr zu konsolidieren?". Herr Dr. Boysen-Hogrefe ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

Die Lage der öffentlichen Haushalte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gebessert. Sozialversicherungen und Kommunen wiesen 2012 Überschüsse aus und der Bund konnte die Vorgaben der Schuldenbremse bezüglich der Nettoneuverschuldung übererfüllen. Der Staat insgesamt dürfte im vergangenen Jahr in etwa einen ausgeglichenen Haushalt erzielt haben und für die kommenden Jahre zeichnen sich sogar Überschüsse ab. Existieren nun Spielräume für neue Ausgaben oder eine umfassende Entlastung der Steuerzahler? Mittelfristig stehen die öffentlichen Finanzen in Deutschland allerdings vor großen Herausforderungen. Die Verschuldung ist auf einem sehr hohen Niveau und ie öffentliche Infrastruktur ist in einem mäßig guten Zustand. Die Finanz- und Schuldenkrise ist noch immer nicht überwunden und in wenigen Jahren erreichen die "Babyboomer" das Rentenalter: gute Gründe, die Konsolidierung fortzusetzen.

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Gäste herzlich willkommen.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

 

 

Junger Staat mit langer Geschichte

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt erneut zu einem interessanten Vortrag ein. Am Dienstag, dem 20.01.2015, wird Prof. Dr. Ludwig Steindorff ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums über ein hochaktuelles Thema sprechen: "Die Ukraine - junger Staat mit langer Geschichte". Herr Dr. Steindorff ist seit 2000 Professor für die Geschichte Ost- und Südeuropas am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 In der Zeit des Bestehens der UdSSR hat man die Ukraine eher als ein Randgebiet innerhalb dieses Staates wahrgenommen, als eigener Geschichtsraum war sie wenig bekannt. Erst seit 1991, seit der Unabhängigkeit, hat die Ukraine allmählich einen festen Platz im öffentlichen Bewusstsein erlangt. Wir erkennen die Vielfalt des historischen Erbes und die Verflechtung nicht nur mit der Geschichte Russlands und der Sowjetunion, sondern auch mit der Geschichte Polen-Litauens und Österreich-Ungarns. Wir verfolgen mit Spannung, wie sich die politische Orientierung dieses Staates zwischen Russland und den Strukturen der Europäischen Union nun nach der Revolution auf dem Majdan in Kiev und nach der Krim-Krise weiterentwickelt. Der Vortrag wird mit Karten und Bildern aus verschiedenen Landschaften und Städten der Ukraine illustriert.

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Gäste herzlich willkommen.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

 

 

"Von ordentlichen Deutschen und blonden Däninnen"

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt erneut zu einem interessanten Vortrag ein. Am Mittwoch, dem 03.12.2014, wird Prof. Dr. Jörg Kilian ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums über nationale Stereotype sprechen: "Von ordentlichen Deutschen und blonden Däninnen". Herr Dr. Kilian ist seit 2007 Professor für Deutsche Philologie und Didaktik der deutschen Sprache am Germanistischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Nationale Stereotype: was sie sind, wie man sie beschreibt und wie man damit umgeht

Stereotype sind Muster für unser Denken und Handeln, die durch Sprache und Kultur vorgegeben werden. Die sprachlich-kulturelle Prägung bestimmt somit unsere Erwartungen, Vorlieben, Vorurteile und Vorstellungen von uns selbst und von anderen und bildet die Grundlage für die Begegnung und Interaktion mit anderen Kulturen. Die gegenseitigen Erwartungen zu und Vorstellungen voneinander können dann zu einer Barriere in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit werden, wenn wir negative Eigenschaften stereotyp mit einer anderen Nationalität verbinden. Im Gegensatz dazu können positive Stereotype durchaus unsere Entscheidungen positiv beeinflussen. In dem Projekt Nationale Stereotype und Marketingstrategien in der deutsch-dänischen interkulturellen Kommunikation (SMiK) werden die Vorstellungen der Deutschen und der Dänen voneinander erforscht. Der Vortrag stellt Ansätze, Methoden und aktuelle Ergebnisse des Projekts vor.

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Gäste herzlich willkommen.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

 

 

   
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