Prof. Dr. med. Manfred James Müller

Vortrag über gesunden Lebensstil

Nur wenige Tage nach dem verschobenen Vortrag von Herrn Prof. Bosch lädt die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft bereits zu einem weiteren interessanten Vortrag ein. Am Dienstag, dem 25.03.2014, wird Prof. Dr. med. Manfred James Müller ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums zum Thema sprechen: "Was ist ein gesunder Lebensstil oder warum ist es so schwer, gesund zu leben?". Herr Prof. Müller ist Direktor des Instituts für Humanernährung und Lebensmittelkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 

Ein gesunder Lebensstil ist durch regelmäßige körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, ein "gesundes" Körpergewicht, lebenslanges Nichtrauchen und einen angemessenen Umgang mit Stress und Belastung charakterisiert. Diese Empfehlungen sind wissenschaftlich begründet, ihr gesundheitlicher Nutzen ist vielfach belegt. Die heute hohe Zahl Lebensstil- oder auch Ernährungs-abhängiger Erkrankungen (wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Gicht) belegt, dass ein gesunder Lebensstil nur schwer realisiert werden kann. Neben individuellen Faktoren erschweren die Kontexte unseres Miteinanders und auch unsere Lebensbedingungen die Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag. Ökonomische Faktoren bestimmen wesentlich unser Konsumverhalten und vice versa leben wir alle davon, dass wir konsumieren.

Die Grenzen unseres ökonomischen Wachstums werden anteilig durch dessen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen und seiner Umwelt bestimmt. Eine die Gesundheit der Bevölkerung fördernde Gesundheitspolitik muss unter Berücksichtigung von Bildungs-, Familien-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik die Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag erleichtern.

 

bosch

Vortrag über Charles Darwin

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt zu einem neuen - im Programm für den 06.02.2014 angekündigten - Vortrag ein. Am Mittwoch, dem 19.03.2014, wird Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Bosch ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums zum Thema sprechen: "Darwins Geheimnis: Mir ist, als gestünde ich einen Mord". Herr Prof. Bosch ist seit 2000 Professor für Allgemeine Zoologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Die Erkenntnis, dass der Mensch das Ergebnis von Selektionprozessen ist und dass alles Leben auf der Erde einschließlich des Menschen sich schrittweise entwickelt hat, geht auf Charles Darwin zurück. Seine Theorien über die Entstehung und Veränderung aller Lebewesen prägen seither unser Verständnis der Artenvielfalt. Doch auch heute sind noch längst nicht alle Geheimnisse der Evolution gelüftet. Thomas Bosch zeigt, wie Darwins Erben heute die Vorgänge vom Werden und Wandel der Arten untersuchen und von dort neue Erkenntnisse über die Lebensvielfalt mitbringen.

Die neue Bläserklasse startet im Sommer 2014

Nach dem erfolgreichen Start der Lütjenburger Bläserklassen in den letzten beiden Jahren wird zum kommenden Schuljahr 2014/2015 die dritte Bläserklasse eingerichtet. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler, die ab Sommer die 5. Klasse des Gymnasiums Lütjenburg besuchen werden. Die Bläserklasse Lütjenburg ist eine Kooperation zwischen unserem Gymnasium und der Kreismusikschule Plön und begleitet die Schülerinnen und Schüler zwei Jahre lang in den Klassenstufen 5 und 6.


Gemeinsames Musizieren, ein Orchesterinstrument kennen- und spielen lernen, soziale Kompetenzen fördern, Spaß in der Klassengemeinschaft erleben und nach wenigen Wochen das erste Orchesterarrangement aufführen - all das kann man in einer Bläserklasse erleben.

Vortrag über das DESERTEC-Projekt: Strom aus der Wüste

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt - nach dem witterungsbedingten Ausfall verspätet - zum ersten Vortrag des laufenden Schuljahres ein. Am Dienstag, dem 14.01.2014, wird Prof. Gernot Klepper, Ph.D. ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums über "Strom aus der Wüste: Das DESERTEC-Projekt" sprechen. Herr Prof. Klepper ist Volkswirt und leitet den Forschungsbereich "Umwelt und natürliche Ressourcen" am Kieler Institut für Weltwirtschaft.

Einer der ersten, wichtigsten und technisch vergleichsweise leicht umsetzbaren Schritte bei dem Umbau der Energieversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien ist die sogenannte "Dekarbonisierung" der Stromversorgung. Schon heute werden in Deutschland etwa 20% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt, hauptsächlich aus solaren Quellen. Nordafrika hat ein riesiges Angebot an Sonnenenergie, das es für die Umstellung der eigenen Energieversorgung und zum Stromexport nutzen kann.

Die Industrieinitiative Dii hat mit "Desert Power 2050" einen Plan vorgelegt, wie für die Länder Nordafrikas und des Mittleren Ostens eine weitgehende Umstellung der Stromerzeugung auf Solar- und Windenergie erreicht werden kann. Das Institut für Weltwirtschaft hat dafür die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Investitionsprogramms untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass eine "Dekarbonisierung" der Stromversorgung möglich ist und dass die Region langfristig davon profitiert, insbesondere wenn der Prozess durch ein internationales Klimaschutzabkommen unterstützt wird.













 

 

Das neue Musical des Schulzentrums: "Mermaid"

Nach dem großen Erfolg des Rockmusicals „Storno“ haben sich Andrea Wegner-Krispin und Max Berghaus erneut an die Arbeit gemacht. Schon relativ kurz nachdem das Großprojekt „Storno“ abgeschlossen war, entstand die Idee, nach einem Stoff zu suchen, der in starkem Kontrast zu dem realitätsbezogenen, modernen und rockigen Musical steht, das 2011 aufgeführt wurde. Beide Lehrer hatten dieses Mal Lust, etwas Fantastisches und Opulentes in Musik, Kostüm und Bühnenrealisation umzusetzen. Die Wahl fiel auf das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.

Dieser Text sollte als Basis für das neue Musical „Mermaid“ dienen. Ein Jahr dauerten die Vorarbeiten, bei denen an der Adaption des Textes gearbeitet, Musik komponiert und getextet wurde und Rollenideen entstanden. Dabei ist Andrea Wegner-Krispin für den Text des Stücks, einige Liedtexte und die Ausgestaltung, Max Berghaus für die Kompositionen, Liedtexte und Arrangements zuständig.

Zu Beginn dieses Schuljahres begann dann die Suche nach interessierten Schülerinnen und Schülern, die Lust haben, in diesem Musical mitzuwirken. Die Resonanz bei den beiden Informationsveranstaltungen war überwältigend und die Castings für die Gesangsrollen, das Vorsprechen und die „Auswahlverfahren“ für die größeren Rollen dauerten aufgrund der vielen, vor allem weiblichen, Rollenanwärter fast bis zu den Weihnachtsferien. Etwas schwieriger war es - wie immer im Theatersektor - geeignete Darsteller für die männlichen Rollen zu finden, da ja bei einem Musical nicht nur schauspielerische Qualitäten, sondern auch Fähigkeiten im Bereich Gesang und Tanz gefragt sind. Zum Glück gab es aber auch hier keine Probleme, sodass inzwischen alle Rollen vergeben sind. So konnten die inzwischen auch als Band „Soullake“ über die Grenzen von Lütjenburg hinaus bekannten und aus der Solo-Gesangs-AG von Herrn Berghaus hervorgegangenen Sängerinnen Marie Zorndt, Carolin Hartmann und Karlotta Braun für die Rollen der kleinen Meerjungfrau Aurelia, ihrer Schwester Liliana und ihrer Großmutter Undine gewonnen werden. Friederike Kühl als Mariana macht das Trio der drei Meerjungfrauen-Schwestern komplett. Die Rolle des Prinzen Christian, der Aurelia zum Verhängnis wird, übernimmt Tim Weber.


Die Tatsache, dass das Stück in allen Bereichen selbst geschrieben ist, hat den großen Vorteil, dass Text und Musik ganz individuell zugeschnitten wurden und alle Interessierten tatsächlich mit einbezogen werden konnten. Die Arbeit an Gesamttext und Musik zog sich daher noch bis Ostern hin, damit spezielle Wünsche für die Rollen und Lieder mit berücksichtigt werden konnten. So gibt es deutlich mehr und individuellere Rollen als im Ursprungstext vorgesehen. Clownfisch Hektor (Jakob Zwicker) und Hella, die Hofdame des Unterwasserhofes (Victoria Janke) haben immer wieder Ärger mit der Haifischgang (John von Soosten, Ole Sejrup, Sarah Bremer, Maurice Matthes). Meerhexe Rubina (Gina

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